Wie entsteht Innovation?

und wie kann man sie verhindern?

Das Wort „Innovation“ leitet sich aus den lateinischen Vokabeln „novus“ und „innovatio“ ab, welche „neu, neuartig“ und „etwas neues Geschaffenes“ bedeuten. Der Innovations-Begriff umfasst in der Literatur mehrere Phasen. Er beginnt mit der „Invention“, die die Erfindung oder Entdeckung beschreibt, und entwickelt sich über die „Durchsetzung einer Neuerung“ bis hin zur „Diffusion“, also der Verbreitung der Neuerung. Prof. Dr. Klaus Fichter der Universität Oldenburg definiert den Begriff wie folgt:

 

„Innovation ist die Entwicklung und Durchsetzung einer technischen, organisationalen, geschäftsbezogenen, institutionellen oder sozialen Problemlösung, die als grundlegend neu wahrgenommen, von relevanten Anwendern akzeptiert und von Innovatoren in die Erwartung eines Erfolges betrieben wird.“


Innovationen müssen demnach „grundlegend neu“ und nicht nur eine graduelle Verbesserungen eines vorhandenen Produkts sein. Außerdem ist sie nicht allein auf neuartige technische Lösungen beschränkt. Der Begriff wird demnach sehr inflationär verwendet, da beinahe jeder technische Fortschritt oder Forschungserfolg als Innovation vermarktet wird. Jedes Unternehmen will „innovativ“ wirken und sich somit besser darstellen.

Die Korrelation zwischen Individuum und Organisation

 

Innovationen hängen von vielen verschiedenen Einflussfaktoren ab. Dabei spielen von der Aufgabe, über die Personen und die Gruppen, die die Aufgaben bearbeiten, bis hin zur Organisation und dem Unternehmen viele Umstände eine wichtige Rolle. Schon allein die Arbeitsaufgabe kann mit ihrer Komplexität und dem vorgegebenen Handlungsspielraum Erfolg begünstigen oder verhindern. Die mitwirkenden Personen werden von deren Intelligenz, Wissen, Offenheit und Selbstsicherheit beeinflusst.

Eine ausgeprägte Motivation und Identifizierung mit dem Projekt sind außerdem wichtige Faktoren. Der Erfolg einer Arbeitsgruppe hängt vom Teamklima und der Gruppenstruktur ab. Wie gestaltet sich die Gruppenführung und wie laufen deren Prozesse ab? Werden Innovationen oder neuartige Denkansätze von allen Gruppenmitgliedern unterstützt oder eher gebremst?

Einen nicht zu unterschätzenden Einfluss hat auch das Unternehmen bzw. die Organisation. Die Steuerung von Kommunikationsprozessen, die Organisationsstruktur und –kultur sowie die Innovativität der einzelnen Mitarbeiter sind weitere wichtige Faktoren, die über Erfolg oder Scheitern bestimmen können. 

Die Innovationskraft eines Unternehmens hängt also nicht nur von den Mitarbeitern ab, sondern auch von internen Prozessen und Strukturen. Gibt es Barrieren, die schwer überwindbar sind (beispielsweise strenge Hierarchien oder mangelnde Förderung und Forderung), hat das einen direkten Einfluss auf die Angestellten.

Die Innovationskraft einer einzelnen Person ist primär abhängig von 5 Faktoren: Wissen, Kommunikation, Zeit, Vernetzung & neue Reize

Das Wissen, welches man selbst besitzt und jenes, das die Mitarbeiter in ein Projekt einbringen können, ist die Grundlage für innovative Ideen und deren Ausarbeitung.

 

Die Kommunikation zwischen Vorgesetzten, Kollegen und Mitmenschen führt zum Austausch von Wissen und Gedanken.

 

Die Zeit, welche man für eigene Projekte und Überlegungen zur Verfügung hat bestimmt über die Qualität der Ausarbeitung und wird zur genauen Abwägung der Vor- und Nachteile neuer Ideen benötigt. 

 

Die Vernetzung der Person mit Mitmenschen und die Struktur und Organisation des Unternehmens kann Innovation fördern aber auch bremsen.

Neue Anreize und Perspektiven durch Gestaltung, Erlebnisse oder andere Erfahrungen erlauben Menschen einen neuenBlickwinkel auf Alltägliches und dienen der Weiterentwicklung im Beruflichen und Privaten.

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