Grundsatzfragen

Jedes Projekt ist hoch individuell - die Ergebnisse durchweg beeindruckend.

Grundsatzfrage 1: In welchem Umfang werden die Mitarbeiter / Nutzer beteiligt?
Download: Grundsatzfrage 1: Nutzerbeteiligung (PDF)
Bei der Umgestaltung der Arbeitsumgebungen gibt es verschiedene Akteure.
Nutzer
  • Alle, die die Arbeitsumgebung nutzen
  • kennen alle Anforderungen und Bedürfnisse
  • sollten Wünsche und Ideen selbst definieren
  • oft große Anzahl an Personen
Nutzerteams aus 10 - 20 Personen
reduzierbar
Nutzervertreter - 1 pro 10 Nutzer
Die Hauptakteure eines Umbauprojektes sind die Nutzer, die Entscheider und die Ermöglicher. Entscheider und Ermöglicher sind vom Ergebnis am wenigsten betroffen (es sei denn Sie sind gleichzeitig Nutzer), hatten aber in der Vergangenheit das größte Mitspracherecht. Entscheidend für den Erfolg einer neuen Arbeitsumgebung ist allerdings, wie gut die späteren Nutzer die Umgebung adaptieren und sie für ihre täglichen Aufgaben verwenden können.
Entscheider
  • Unternehmens- / Bereichsleiter
  • definiert Unternehmensziele
  • stellt Mittel zur Verfügung
  • trifft wenige, aber wichtige Entscheidungen
Ermöglicher
  • interne Real-Estate Manager und/oder wir als externe Planer
  • prüfen Kosten und Machbarkeit
  • geben Nutzern Hilfestellungen
  • legen Rahmenbedingungen fest
  • koordinieren Abläufe und Termine
Bei kleineren Projekten empfiehlt sich generell eine möglichst große Beteiligung. Je besser die Nutzer ihre Anforderungen identifizieren können und dabei unterstützt werden ihre Lösungen selbst zu konzipieren, desto besser wird sich die neue Arbeitsumgebung bewähren. Sobald die Anzahl der Nutzer sinnvolle Gruppengrößen überschreitet, kann es effektiver sein mit Nutzervertretern zu arbeiten. Diese gewählten Interessensvertreteter treffen alle Aussagen für ihre Teams und stehen als Bindeglied im ständigen Austausch zu den weiteren Nutzern. 
rein externes Team
Nutzervertreter
Nutzerteams
Aufwand
Akzeptanz / Qualität
Grundsatzfrage 2: Wie hoch ist der Grad der Individualisierung?
Download: Grundsatzfrage 2: Individualisierung
Der Aufwand nimmt mit zunehmender Individualisierung deutlich zu.
"One fits all" - Konzept
  • günstigste Variante ohne großen Aufwand
  • ein für viele Nutzer passendes Konzept wird von uns entwickelt und umgesetzt
  • Analyse der Arbeitstypen und Aufgaben
  • geringes Einbeziehen der Nutzer
  • erhöhte Gefahr der Ablehnung durch die   Nutzer, da kaum Mitspracherecht
Baukastenprinzip
  • Vorbereitung von passenden Modulen
  • Nutzer / Teams können sich in Workshop(s)   eigene Arbeitsumgebung entwerfen
  • erhöhter Zeitaufwand durch intensives   Einbeziehen der Nutzer -> Akzeptanz
  • kaum Gefahr der Ablehnung durch die Nutzer, da viel Mitspracherecht
Individualität kostet Zeit und Geld, da kleinteiliger geplant wird. Ist unser Ziel eine große Akzeptanz und hohe Funktionalität für jeden Einzelnen, sollten wir den Nutzern eine gewisse Mitgestaltung ermöglichen. Hier gilt es einen guten Kompromiss zwischen Aufwand und Individualität zu schaffen. Je nach Größe der Fläche oder Anzahl an Mitarbeitern schließen sich einige Prinzipien aus.
Konzeptauswahl
  • Erstellen von drei verschiedenen Konzepten
  • Teams / Abteilungen können sich daraufhin   für ein passendes Konzept entscheiden
  • Analyse der Arbeitstypen und Aufgaben
  • geringes Einbeziehen der Nutzer
  • mittlere Gefahr der Ablehnung durch die   Nutzer, da begrenztes Mitspracherecht
Individuell
  • individuelle Betrachtung der Nutzer / Teams
  • Berücksichtigung individueller Bedürfnisse
  • großer Zeitaufwand durch intensive Planung   und Betreuung
  • keine Gefahr der Ablehnung durch die   Nutzer, da intensives Mitspracherecht
Wir brauchen nicht anfangen für 200 Mitarbeiter individuelle Lösungen zu finden. Hier kann ein Baukasten helfen. Wir definieren ein kleines Set an Modulen, die aus vordefinierten Möbeln und Elementen zusammengestellt sind. Die Teams können sich daraufhin ihren Bereich frei gestalten. So gibt es die maximale funktionale Freiheit - mit einem zum Kostenrahmen passenden Möbelset.
"One fits all"-Konzept
Baukastenprinzip
Individuell
Aufwand
Akzeptanz / Qualität
Konzeptauswahl